• Der Kunstsammler e.V. wurde am 23. Februar 2016 mit dem Ziel gegründet, den bisher nicht organisierten Kunstsammlern eine institutionelle Basis in der öffentlichen Diskussion über den Kulturstandort Deutschland zu verschaffen. Dem Verein geht es hierbei maßgeblich um die Förderung von Kunst und Kultur.

  • In Zeiten knapper Kulturetats und eines im Spitzenbereich ausufernden globalen Kunstmarktes will der Verein mit öffentlichen Veranstaltungen, Gutachten von unabhängigen Sachverständigen und durch die Künstlerförderung Beiträge zur Stärkung der politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des deutschen Kunstbetriebs bieten.

  • Der Kulturstandort Deutschland ist im europäischen Vergleich stark benachteiligt: Mehrwertsteuer, Künstlersozialkasse, Folgerecht und die jetzt u.a. eingeführten erhöhten Sorgfaltspflichten durch das Kulturgutschutzgesetz (KGSG) führen nachweislich zu einer Verlagerung ins Ausland und schaden in letzter Konsequenz der inländischen Künstlerförderung.

Mitteilungen

  • Der Kunstsammler e.V.führt seit 2017 zu kritischen Fragen und aktuellen Themen öffentliche Veranstaltungen mit Experten in verschiedenen Städten Deutschlands durch...

  • Bürokratie und Kostenaufwand des KGSG:
    Am 7. Juli 2017 fand in München ein öffentliches Symposium zum Thema Bürokratie und Kostenaufwand des KGSG in der Hanns-Seidel-Stiftung statt. Herr Prof. Falckenberg, Herr Dr. Hartung, Frau Dr. Berking und Herr Dr. Andreas berichteten über elf Monate Erfahrungen mit dem Kulturgutschutzgesetz und seine Umsetzung in der Praxis.

  • Umgang mit NS-Raubkunst aus Privatbesitz:
    Im Februar 2017 organisierte Beiratsmitglied Dr. Andreas eine Veranstaltung zum Thema „Umgang mit NS-Raubkunst aus Privatbesitz. Möglichkeiten der Provenienzforschung und Restitution“ in Frankfurt. Als Gastredner waren zudem Dr. Sibylle Ehringhaus und Michael Eggert eingeladen.

  • Die Versammlung am 15. September 2016
    diente der Aufarbeitung des neuen KGSG, welches am 6. August 2016 in Kraft getreten ist. Das Gesetz lässt viele entscheidende Fragen, z.B. hinsichtlich des Bürokratie- und Kostenaufwandes offen, sodass starke Zweifel bestehen, ob das KGSG in der Praxis wirksam umgesetzt werden kann. Nach zwei Jahren sollen die gesetzlichen Bestimmungen evaluiert werden (§ 89 KGSG).

  • Aufklärung über das Kulturgutschutzgesetz:
    In einer Art Schleppnetzverfahren werden jetzt auch im bisher freien EU-Binnenmarkt umfassende Ausfuhrkontrollen durchgeführt, um Objekte zu erfassen, die als national wertvolles Kulturgut eingeschätzt werden könnten. Diese gravierende Beschränkung des Kunsthandels und der privaten Verfügbarkeit hat jetzt bereits dazu geführt, dass eine Vielzahl von Künstlern, Händlern und Sammlern wesentliche Teile ihrer Bestände ins Ausland verbracht haben.

  • Informationen zum Herunterladen:

    Die Satzung des Kunstsammler e.V. vom 23.02.2016

ERFAHRUNGSAUSTAUSCH

Teilen Sie mit uns Ihre Erfahrungen im Umgang mit dem neuen Kulturgutschutzgesetz. Senden Sie uns weitere Fragen und Anregungen zu aktuellen Themen. Alle Angaben werden vertraulich behandelt:

...senden!




Mitglieder

Vorstand

Kontakt